Die Markenanmeldung

Eine jede Marke sollte auch angemeldet werden, um sich erstens korrekt zu verhalten und zweitens auch selber vom Schutz seiner eigenen Rechte als Marke zu profitieren. Daher ist es so wichtig, dass man daran denkt, dass man die Marke rechtzeitig anmelden und ordnungsgemäß bekannt geben sollte. So vermeidet man rechtliche Folgen und ist je eher desto besser abgesegnet. Es gibt hierbei ein besonderes Markenamt vom Staat selbst, das als Ansprechpartner für die Anmeldung einer Marke gilt. Ein Zeichen, dass man als Markensymbol schützen will, muss dabei übrigens mehr als nur eine Beschreibung sein, sondern die Herkunft des Produktes einer Marke eindeutig ausweisen. Weiterhin können Marken nicht angemeldet werden, wenn sie eine reine Herkunftsangabe sind.

Es gibt sowohl nationale Markengesetze von der EU und eine Gemeinschaftsmarkenverordnung , die darauf verzichten, zu überprüfen, ob die neue Marke mit bereits gemeldeten Marken zu Überschneidungen führt. Das bedeutet allerdings nicht, dass man hier bei der eigenen Markenanmeldung tricksen könnte, sondern lediglich, dass man selbst für diese Prüfung verantwortlich ist und eventuell für falsche Angaben belangt werden kann. Bei einem Anwalt kann man sich zu dieser und weiteren rechtlich kniffeligen Fragen einen seriösen und fachlich fundierten Rat holen. Es gibt auch eine Rundum-Betreuung als Komplettpaket. Hier wird man zum passenden Schutzumfang und eventuellen Problemen bei der Anmeldung beraten, man bekommt Tipps zur Eintragungsfähigkeit und es wird eine Recherche auf Kollisionen mit bereits angemeldeten Marken durchgeführt. Es gibt im Übrigen auch die Chance, seine Marke weltweit anzumelden und dann auch nicht nur innerhalb der EU, sondern einfach überall den entsprechenden Markenschutz zu genießen. Die WIPO in Genf kann weltweit gültige Markenanmeldungen durchführen und überall gültige markenrechte aussprechen. Meistens wird dann ein Sachverständiger je Land einberufen. Hier haben Anwälte gute Netzwerke und können auch die Kosten schätzen sowie im Fall einer Ablehnung ein meist sehr erfolgreiches Widerspruchsverfahren einleiten.

Veröffentlicht in Ratgeber von sony-cp.de